Stand: 22.03.201710.3. Aufenthaltsrecht für Nicht-EU/EWR-Bürger

Staatsbürger aus Nicht-EU/EWR-Ländern, so genannte Drittstaatsangehörige, die nach Italien zur Ausführung von Arbeiten im Zuge eines Werkvertrages, entsendet werden, müssen nachfolgende Dokumente vorweisen können:

Zusätzlich muss der italienische Auftraggeber den Einsatz von Drittstaatsangehörigen Arbeitskräften durch seinen ausländischen Auftragnehmer an den örtlich zuständigen Einheitsschalter der Präfektur (Sportello unico per l’immigrazione della prefettura) melden. Für Arbeitseinsätze in Südtirol ist dies die Dienststelle für Einwanderung und Ausländerangelegenheiten der Quästur in Bozen, Giovanni-Palatucci-Ring 1, Telefon 0039 0471 947680, Fax 0039 0471 947646.

Die Meldung muss elektronisch mittels dem Formular "Modello M2" abgegeben werden und nähere Angaben zum Auftrag bzw. die Personaldaten der Drittstaatsangehörigen Arbeitnehmer, die in Italien zum Einsatz kommen, enthalten. Nach Abgabe der Meldung erhält der Antragssteller eine Empfangsbestätigung.

In weiterer Folge muss dann für die betroffenen Personen mittels Kopie der Empfangsbestätigung bei der jeweiligen Quästur die Ausstellung einer Aufenthaltsgenehmigung (permesso di soggiorno) für die Dauer des Arbeitsauftrages beantragt werden. Die Beantragung einer speziellen Arbeitsgenehmigung ist im Falle der Entsendung im Rahmen eines Werkvertrages nicht mehr notwendig.

HINWEIS: Dieses vereinfachte Meldeverfahren kann nur in wenigen Ausnahmefällen (wie z.B. Erfüllung eines Werkvertrages; Konzerninterne Entsendung) angewendet werden. In der Regel benötigen Drittstaatsangehörige eine Arbeits- und Aufent-haltsgenehmigung sowie ein Visum der italienischen Botschaft oder des italienischen Konsulats im Wohnstaat (Österreich). Die Austtellung der Arbeitsgenehmigungen ist kontingentiert.

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